Liturgie in virtuellen Räumen

Mitarbeitende des Kompetenzzentrums blicken aus Ihrer je eigenen, persönlichen Sicht auf die Erfahrungen mit Online-Gottediensten zu Corona Zeiten und überlegen, wie diese für zukünftiges Feiern (analog oder digital) fruchtbar gemacht werden können. Die Kolumnen greifen einzelne Themen auf und wagen es, auch pointierte Thesen aufzustellen. Diese stellen sie zur Diskussion - untereinander und mit allen, die an diesen Fragen Interesse haben. Auf jeden Fall wirft die coronabedingte liturgische Digitalsierung interessante Fragestellungen auf, die wir in Zukunft weiter verfolgen wollen.

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Prof. Dr. Johannes Stückelberger

Der Raum in Online-Gottesdiensten

Online-Gottesdienste sind inszenierte Gottesdienste. Sie bieten in anderer Weise als Gottesdienste im realen Raum Möglichkeiten, Raum und Bild einzubeziehen, die Blicke der Gottesdienstteilnehmer*innen zu lenken, Bilder von ausserhalb zu zeigen, bewusst mit dem Bildausschnitt zu arbeiten.

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Prof. Dr. David Plüss

Alte und neue Rollenmodelle im Netz

Die Digitalisierung des Gottesdienstes verändert die liturgische Kommunikation. Sie verändert und erweitert die liturgischen Rollenmodelle.

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Dr. Miriam Löhr

Der Lockdown aus ritualtheoretischer Perspektive: Von Schwellen und Grenzen

Der durch Covid-19 induzierte Lockdown ermöglichte die Beobachtung eines Falls, der aus ritualtheoretischer Perspektive eigentlich nicht eintreten kann: Die Gleich-Zeitigkeit unterschiedlicher Phasen, die für gewöhnlich in konstitutiver Weise nacheinander erfolgen. Ich reflektiere diesen überraschend produktiven Fall anhand einer persönlichen Schwellen-Erfahrung der vergangenen Monate.

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Mathias Kissel

Musik ist Rede - Rede ist Musik. Liturgische Musik und liturgische rede im digitalen Gottesdienst

Digitaler Gottesdienst mit oder ohne Musik – das ist die Frage. Doch genauso könnte man fragen: Digitaler Gottesdienst mit oder ohne Worte? Was ist anders im digitalen Gottesdienst? – Ist etwas anders?

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Dr. Katrin Kusmierz

Predigt als Unterhaltung 2.0.

Lässt sich das gewohnte Predigtformat einfach ins Netz verschieben? Was ändert sich, wenn die Predigt über Youtube, Vimeo oder andere Kanäle gesendet wird? Gilt der Grundsatz: Wenn schon Predigt, dann kürzer, pointierter, abwechslungsreicher – kurz: unterhaltender?

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