Aktuelles

„Sagt doch einfach, was Sache ist!“

Die Suche nach einer neuen Sprache im Gottesdienst

Eine gemeinsame Tagung des Kompetenzentrums Liturgik, Bern, des Zentrums für Kirchenentwicklung, Zürich und der Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn.

Datum: 2.11. 2018

Workshop 1: Über den Glauben verständlich reden (Christian Rutishauser)
Workshop 2: Bezeugen und begeistern. Sprache im charismatischen Gottesdienst (Marius Bühlmann, Matthias Bühlmann)
Workshop 3: Das Schwere leicht gesagt - Workshop zur Leichten Sprache in der Liturgie (Anne Gidion)
Workshop 4: die Wörter fallen / das Wort bleibt aus (Kurt Marti) (Jacqueline Keune)
Workshop 5: «Viva Vox Evangelii - schreiben, als würden wir schon reden» (Caroline Schröder Field, Philipp Roth)
Workshop 6 Das gesungene Wort. Sprache und Kirchenlied (N.N.)

Hier können Sie sich zur Tagung anmelden

 

"Werkstatt Gottesdienst", veranstaltet durch die Liturgie- und Gesangbuchkonferenz, das Kompetenzzentrum Liturgik und die Reformierte Kirche Aargau

Was ist ein „guter“ Gottesdienst? Diese Frage lässt sich unterschiedlich beantworten. Für die einen Gottesdienstbesucher könnte es genau das sein: „Das hat mich berührt“. Anderen wäre anderes wichtig.

Was braucht es, dass wir in unseren Gemeinden gute Gottesdienste feiern können? Wie soll der Gottesdienst überhaupt sein, den wir feiern? Wie beeinflussen äussere Rahmenbedingungen und Strukturen den Gottesdienst? Was brauchen diejenigen, die den Gottesdienst mitgestalten, um ihre Arbeit gut machen zu können – Pfarrerinnen, Kirchenmusiker, Sigristinnen, Ehrenamtliche? Und: Ist das, was wir wollten, auch so erlebbar geworden? Was nehmen die Teilnehmenden mit?

Auf jeden Fall gilt: Über den Gottesdienst kann und soll gesprochen werden. Im Vorfeld und im Rahmen der Vorbereitung und im Rückblick. Diese Diskussion ist nicht nur Sache derjenigen, die professionell oder ehrenamtlich Gottesdienste gestalten, sondern der ganzen Gemeinde, insbesondere der zuständigen Behördenmitglieder. Die Tagung spricht deshalb verschiedene am Gottesdienst beteiligte Berufsgruppen, Verantwortliche in Kirchenpflegen und -vorständen und Freiwillige an.

Die Tagung will den Teilnehmenden Rüstzeug für fruchtbare Gespräche über den Gottesdienst mit an die Hand geben: sie können die richtigen Fragen stellen, sind sich möglicher Qualitätskriterien bewusst und lernen spielerisch verschiedene Methoden  kennen, um über den Gottesdienst nachzudenken.

Mit Folkert Fendler, Jochen Kaiser, David Plüss u.a.

Freitag, 31.8.2018

Haus der Reformierten, Stritengässli 10, 5000 Aarau

Flyer und Anmeldeformular werden demnächst aufgeschaltet.

 

Nicht erst seit Erik Flügges Buch "Der Jargon der Betroffenheit. Wie die Kirche an ihrer Sprache verreckt" wird diskutiert, ob „die Kirche“ eine neue Sprache brauche. Auch die feministische Theologie bspw. hat wesentlich dazu beigetragen, dass heute „anders“ über Gott und Glaubensdinge gesprochen wird. Schon länger besteht also nicht nur die Forderung nach „gendergerechter“, sondern auch nach „inklusiver“ oder – jüngst – „leichter“ Sprache. Alltagsnah, „verständlich“, zugänglich soll kirchliche Sprache sein und an moderne Alltags- und Lebenserfahrungen anknüpfen – insbesondere auch die Sprache im Gottesdienst.  Gleichzeitig lässt sich ein zweiter „Trend“ feststellen: die Forderung danach, sich nicht zu sehr einer Alltagssprache anzunähern, sondern „theologisch prägnant“ zu sprechen und die Fremdheit religiöser Sprechweise bewusst beizubehalten.

Die Tagung will dieses Spannungsfeld ausloten – mit einem Fokus auf den Gottesdienst, auf homiletischer und liturgischer Sprache. Dabei geht es auch um Zusammenhänge von Gottesdienst und Gemeindeentwicklung und im weiteren Sinne um den Gottesdienst als öffentliche Manifestation und öffentliches Zeugnis der Kirche. Das Stichwort der Resonanz spielt dabei eine wichtige Rolle. 

Mit Erik Flügge, David Plüss, Hildegund Keul, Susanne Oberholzer, u.v.a.

Freitag, 2. November 2018

UniS, Universität Bern

Ein ausführlicher Flyer folgt in Kürze

Auch der Zweite Schweizer Kirchenbautag war dem Thema Kirchenumnutzungen gewidmet. Während die erste Tagung 2015 das Thema mit einem Blick aufs Ganze diskutierte, richtete der diesjährige Kirchenbautag den Blick aufs Einzelne und vertieft die Problematik anhand konkreter Beispiele von bereits realisierten bzw. erst projektierten Umnutzungen von Kirchen und Klöstern in der Schweiz. Der Kirchenbautag fördert den Austausch zwischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern aus Kirche, Denkmalpflege und Öffentlichkeit und richtet sich an alle von der Thematik Betroffenen.

Filmische Dokumentation zum Kirchenbautag

Webseite des Schweizer Kirchenbautags

 

Neuerscheinung: David Plüss, Katrin Kusmierz, Matthias Zeindler, Ralph Kunz, Gottesdienst in der reformierten Kirche. Einführung und Perspektiven, Zürich 2017

Hrsg. von Thomas Gartmann und Andreas Marti

Im Oktober 2015 fand in Bern der V. Internationale Kirchenmusikkongress statt, an dessen Durchführung auch das Kompetenzzentrum beiteiligt war. Nun erscheinen im Band „Der Kunst ausgesetzt“ die gehaltenen Hauptreferate, aber auch Beiträge aus den Workshops, aus dem Forschungskolloquium sowie Reflexionen zu den Konzerten und Gottesdiensten. Ergänzt wird der Band durch eine Übersicht über alle Veranstaltungen des Kongresses.

Kirchenumnutzungen – Der Blick aufs Ganze
Die Publikation zum Ersten Schweizer Kirchenbautag liegt vor als Heft 4/2015 der Zeitschrift „Kunst und Kirche“. Mit allen am Kirchenbautag gehaltenen Vorträgen sowie 18 Seiten mit Beispielen von Kirchenumnutzungen in der Schweiz. Umfang 76 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen. 
Preis Fr. 15.- incl. Versandkosten.
Kirchenumnutzungen

SNF Forschungsprojekt "Sakraltopographie"

Der Schweizerische Nationalfonds finanziert seit 1. Januar 2014 für die Dauer von drei Jahren am Kompetenzzentrum Liturgik der Universität Bern das Forschungsprojekt "Transformationen städtischer Sakraltopographien (1850-2010). Am Beispiel von sieben Schweizer Städten". Mit dem Forschungsprojekt betraut ist mit einer Anstellung von 50% PD Dr. Johannes Stückelberger, Kunsthistoriker, Dozent für Religions- und Kirchenästhetik an der Theologischen Fakultät der Universität Bern und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kompetenzzentrum Liturgik. Als wissenschaftliche Hilfskraft (20%) arbeitet Ann-Kathrin Seyffer am Projekt mit.

Die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn haben eine neue Website zum Gottesdienst:

http://www.gottesdienst.refbejuso.ch

Die Webseite vernetzt Liturgiegestaltende, informiert über Themen und Entwicklungen in Bezug auf den Gottesdienst, bietet eine Austauschplattform und stellt die sogenannten Gottesdienstateliers vor, kleine Weiterbildungsangebote für Mitarbeitendenteams und Kirchgemeinden. Und im „jardin pastoral“ darf gelustwandelt werden...

Website und Angebote sind in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Liturgik entstanden.