Aktuelles

Vernissage zur Publikation  "Gottesdienst in der reformierten Kirche. Einführung und Perspektiven", herausgegeben von David Plüss, Katrin Kusmierz, Matthias Zeindler, Ralph Kunz, Zürich: TVZ 2017

Universität Bern, Hauptgebäude, Hochschulstrasse 4, Raum 120

Was zeichnet den reformierten Gottesdienst aus? Wo kommt er her und wie hat er sich entwickelt? Was verbindet und was unterscheidet ihn von den Gottesdiensten anderer Kirchen? Welche theologischen Grundsätze sind für ihn massgebend und welche Kriterien gilt es bei der Gestaltung zu beachten? Ist liturgische VIelfalt Wildwuchs oder Zeichen evangelischer Freiheit? Welche alten Zöpfe gehören abgeschnitten und was gilt es zu hegen? Wo lauern Abgründe und wo sind die spirituellen Saftwurzeln? Und vor allem: wie kann der Gottesdienst imm neu Plausibilität und Relevanz gewinnen

Referierende:

PD Dr. Luca Baschera, Zürich; Pfrn. Sabine Brändlin, Aarau; Pfrn. em. Käthi la Roche, Zürich

Musik:

Beatrice Kunz, Querflöte; Andrew Kendrick, Gitarre

Apéro

 

Auf vielseitigen Wunsch von Seiten der Kirchen und der Denkmalpflege ist auch der Zweite Schweizer Kirchenbautag dem Thema Kirchenumnutzungen gewidmet. Während die erste Tagung 2015 das Thema mit einem Blick aufs Ganze diskutierte, richtet der diesjährige Kirchenbautag den Blick aufs Einzelne und vertieft die Problematik anhand konkreter Beispiele von bereits realisierten bzw. erst projektierten Umnutzungen von Kirchen und Klöstern in der Schweiz. Der Kirchenbautag fördert den Austausch zwischen Entscheidungsträgerinnen und -trägern aus Kirche, Denkmalpflege und Öffentlichkeit und richtet sich an alle von der Thematik Betroffenen

Webseite des Schweizer Kirchenbautags

Informationen und Anmeldung zum Zweiten Schweizer Kirchenbautag 2017

Am 1. September 2017 findet im Kirchenzentrum Zug ein erster Liturgietag der reformierten Kirchen der Deutschschweiz statt, die sogenannte „Werkstatt Gottesdienst und Musik“. Der Titel der ersten Tagung lautet: „Reformiert feiern – Spiel mit Wort und Musik! Impulse für die Gottesdienstpraxis.“ Die Werkstatt ist praxisorientiert und interdisziplinär ausgerichtet und spricht insbesondere Gottesdienstverantwortliche aus Pfarramt und Kirchenmusik an. Trägerschaft ist die Liturgie- und Gesangbuchkonferenz der evangelisch-reformierten Kirche der deutschsprachigen Schweiz in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Liturgik der Universität Bern, kantonalkirchlichen Gottesdienstfachstellen und der Arbeitsstelle A + W.

Anmeldung

Sein Anliegen war die volle Teilnahme der Gemeinde an der Liturgie. Die Gläubigen sollten nicht blosse Zuhörer oder Zuhörerinnen sein, sondern in Aufbau und Geist der Feier der Eucharistie eingeweiht werden. Wer war Adolf Thürlings, der ab 1887 als Professor in Bern lehrte?

Der V. Internationale Kirchenmusikkongress ist erfolgreich über die Bühne gegangen. Möglichkeiten zur Rückschau bietet der Bericht von Matthias Zeindler  oder www.kirchenmusikkongress.ch.

Im Sommer 2016 erscheint ein Berichtsband mit den Referaten und anderen Materialien zum Kongress.
Am 15.12. sendete Radio SRF2 Kultur einen Konzertmitschnitt des Konzertes vom 23.10.2015 mit dem SWR Vokalensemble mit Werken von Daniel Glaus, Arnold Schönberg und Heinz Holliger. 
Das Thema Kirchenumnutzungen hat auch die Schweiz erreicht. Es beschäftigt inzwischen viele Kirchgemeinden, Stadtverbände sowie die Denkmalpflege. Überall stellt sich die Frage: Wie sollen solche Vorhaben angegangen werden? Mit einem Blick aufs Ganze, so die These des Ersten Schweizer Kirchenbautages, an dem am 21. August 2015 in Bern 150 VertreterInnen aus Kirche und Denkmalpflege teilnahmen. Das Fazit der Tagung: Kirchen sind besondere Räume, deren Abriss zu vermeiden ist. Auch deren Verkauf ist problematisch, da dadurch die weitere Nutzung der Kontrolle der Kirchen entzogen wird. Dem öffentlichen Charakter der Gebäude angemessen ist eine weiterhin öffentliche Nutzung.
 
 
Die Ausstellung zeigt auf zehn Postern im Format A0 quer realisierte und projektierte Kirchenumnutzungen in der Schweiz. Sie kann zum Preis von Fr. 100.- exkl. Versandkosten gemietet werden.
 
Publikation "Kirchenumnutzungen. Der Blick aufs Ganze"
Die Publikation zum Ersten Schweizer Kirchenbautag liegt vor als Heft 4/2015
der Zeitschrift „Kunst und Kirche“. Mit allen am Kirchenbautag gehaltenen Vorträgen sowie 18 Seiten mit Beispielen von Kirchenumnutzungen in der Schweiz. Umfang 76 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen. Preis Fr. 15.- incl. Versandkosten.
 
Die Tagung wurde unterstützt von:
  • Bundesamt für Kultur
  • Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz
  • Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn
  • Evangelisch-reformierte Gesamtkirchgemeinde Bern
  • Römisch-katholische Gesamtkirchgemeinde Bern und Umgebung
 
Kontakt: Johannes Stückelberger,  johannes.stueckelberger@theol.unibe.ch, 031 631 33 83
Kirchenumnutzungen – Der Blick aufs Ganze
Die Publikation zum Ersten Schweizer Kirchenbautag liegt vor als Heft 4/2015 der Zeitschrift „Kunst und Kirche“. Mit allen am Kirchenbautag gehaltenen Vorträgen sowie 18 Seiten mit Beispielen von Kirchenumnutzungen in der Schweiz. Umfang 76 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen. 
Preis Fr. 15.- incl. Versandkosten.
Kirchenumnutzungen

Wie klingt reformiert? Arbeiten zu Liturgie und Musik

Gesammelte Aufsätze von Andreas Marti
hrsg. von David Plüss, Katrin Kusmierz und Kirsten Jäger
Zürich: TVZ, 2014
 
Die reformierte Kirche gilt weithin als kunst- und musikfeindlich, obschon sie eine reiche musikalische Geschichte und eine dynamische musikalische Gegenwart hat. Diese lässt sich nicht aus einem theologischen Axiom begründen, sondern bedarf der Diskussion. Dabei spielt das von der versammelten Gemeinde gesungene Kirchenlied eine herausragende Rolle.
Die in diesem Band vereinigten Aufsätze und Referate von Andreas Marti aus den letzten zwanzig Jahren stellen sich dieser Diskussion aus reformierter Sicht: Dem Kirchenmusiker gelingt es immer wieder, unterschiedliche Perspektiven in eigenständiger und erhellender Weise aufeinander zu beziehen.
 

SNF Forschungsprojekt "Sakraltopographie"

Der Schweizerische Nationalfonds finanziert seit 1. Januar 2014 für die Dauer von drei Jahren am Kompetenzzentrum Liturgik der Universität Bern das Forschungsprojekt "Transformationen städtischer Sakraltopographien (1850-2010). Am Beispiel von sieben Schweizer Städten". Mit dem Forschungsprojekt betraut ist mit einer Anstellung von 50% PD Dr. Johannes Stückelberger, Kunsthistoriker, Dozent für Religions- und Kirchenästhetik an der Theologischen Fakultät der Universität Bern und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kompetenzzentrum Liturgik. Als wissenschaftliche Hilfskraft (20%) arbeitet Ann-Kathrin Seyffer am Projekt mit.

Die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn haben eine neue Website zum Gottesdienst:

http://www.gottesdienst.refbejuso.ch

Die Webseite vernetzt Liturgiegestaltende, informiert über Themen und Entwicklungen in Bezug auf den Gottesdienst, bietet eine Austauschplattform und stellt die sogenannten Gottesdienstateliers vor, kleine Weiterbildungsangebote für Mitarbeitendenteams und Kirchgemeinden. Und im „jardin pastoral“ darf gelustwandelt werden...

Website und Angebote sind in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Liturgik entstanden.
 

Tagung zu Adolf Thürlings